Mit diesen 5 Lernmethoden garantiert zum Lernerfolg !

In diesem Post zeige ich dir die 5 erfolgversprechendsten Lernmethoden, die es gibt.

Besonders die letzte Methode ist mein Favorit. Je nachdem was für ein Lerntyp man ist – siehe dazu meinen Beitrag zu den Lerntypen – eignen sich verschiedene Lernmethoden. Das bedeutet du solltest dir eine Methode für dich Aussuchen oder auch mehrere miteinander kombinieren. Eine Kombination von Lernmethoden kann deinen Lernerfolg nur positiv beeinflussen.

Foto von Nick Morrison

1. Methode: Loci Methode

Die Loci Methode ist eine wissenschaftlich bewiesene Lernmethode, welche deine Lerninhalte mit der räumlichen Perspektive verbindet. Du kannst diese Methode in jedem Zimmer bei dir zu Hause anwenden.

Schreibe dir dafür deine wichtigsten Inhalte auf Karten. Diese Lernkarten sollten nicht zu ausführlich sein und eine ausreichende Größe haben, damit du sie auch noch von weiter weg lesen kannst. Verteile dann deine Lernkarten bei dir zu Hause an den Wänden, Möbelstücken, Fenstern, usw. Wenn du das erledigt hast, gehe durch deinen Raum in der bestimmten Reihenfolge und gehe die Lernkarten durch. Das wiederholst du mehrmals, bis du irgendwann merkst, dass sich die Inhalte einprägen. In der Klausur ist das Abrufen dieses Wissens wesentlich einfacher, weil du die Lerninhalte mit der Laufstrecke bei dir zu Hause verbunden hast.

Hier findest du passende Lernkarten.

Foto von Susan Q Yin

2. Methode: Karteikarten

Diese Methode ist wohl eine der bekanntesten Lernmethoden – Karteikarten. Das hört sich erstmal nicht besonders anspruchsvoll an, aber mithilfe von unterschiedlichen Größen und Farben kannst du auch im Studium mit Karteikarten wunderbar lernen. Lege dir dafür mindestens die Größe DIN A6, besser noch DIN A 5 zu. Diese Größe bietet dir genügend Platz, um auch komplexere Modelle auf den Karteikarten darzustellen. Meistens werden Karteikarten zum Lernen von Fachbegriffen genutzt. Aber auch darüber hinaus kann man jegliches Wissen mithilfe dieser Methode lernen.

 Kaufe dir unbedingt dazu eine ordentliche Aufbewahrungsbox, wo deine Karten geschützt lagern können. Ich habe dafür im Studium Reißverschlusstaschen genutzt, die nehmen auch nicht so viel Platz weg. Achte nur darauf, dass du deine Karteikarten kurz, aber präzise beschreibst, denn bereits beim Aufschreiben prägen sich viele Inhalte ein.

Hier findest du Karteikarten in DIN A5 und passende Aufbewahrungstaschen.

Foto von Jukebox Print

3. Methode: Praktisches Lernen

Die praktische Lernmethode ist eine anwendungsorientierte Lernmethode. Bei dieser Methode solltest du dich mit Übungsaufgaben und Übungsklausuren in deiner Vorbereitungsphase beschäftigen. Diese Methode bietet dir die Möglichkeit dein Wissen direkt anzuwenden, um es in der Klausur leichter zu haben deine Kenntnisse abzurufen. Nutze dafür im besten Fall die Unterlagen, welche dir von deinem Dozenten zur Verfügung gestellt werden. Damit bekommst du einen direkten Einblick, wie dein Dozent die Fragen formuliert und was er oder sie dabei für Antworten erwartet. Sofern du diese Möglichkeit hast, solltest du dies auf jeden Fall nutzen. Ansonsten gibt es inzwischen im Internet eine große Auswahl an Übungsaufgaben und -klausuren, die du stattdessen verwenden kannst. Klick dich da einfach mal durch und schaue, was zu deinem Thema passt.

4. Methode: Mind Mapping

Die Mind Map Methode zeichnet sich durch seine innovative Darstellung aus. Du kannst bei dieser Lernmethode mit irgendeinem Thema beginnen.

Dieses Thema stellt deinen Ausgangspunkt dar, welchen du in die Mitte eines Blatt Papiers schreibst. Davon ausgehend überlegst du dir zu deinem Thema passende Unterüberschriften, die du um deinen Begriff herum schreibst und schließlich mit deinem Ausgangspunkt verbindest. Danach überlegst du dir zu deinen jeweiligen Überschriften weitere Keywords, die unterhalb dieser Überschriften platziert werden können. Beschränke dich bei dieser Methode auf die wichtigsten Aspekte, denn auch dein Blatt Papier ist von der Größe begrenzt. Am Ende sollte die Mind Map schön übersichtlich sein und dir auf den ersten Blick die wichtigsten Inhalte zu deinem Thema beinhalten.

Hier findest du passende Vorlagen.

5. Methode: Active Recall

Die Lernmethode „Active Recall“ ist eine sehr verbreitete Methode, welche sich mit hohen Erfolgsaussichten schmücken kann. Diese Methode zielt darauf ab das Langzeitgedächtnis zu trainieren. Häufig lernen wir passiv und nehmen Lerninhalte nur mit unserem Kurzzeitgedächtnis auf. Somit ist dieses Wissen in den Klausuren nicht mehr abrufbar. Bei der Active Recall Methode erstellen wir zuerst handschriftlich eine vollständige Übersicht aller wichtigen Lerninhalte. Du kannst dies in Form von Lernzetteln tun. Wenn du aus deinen Vorlesungen Notizen hast, nutze am besten diese und komprimiere sie auf das Wesentliche. Danach schreibst du alles auf, woran du dich noch erinnern kannst – ohne dabei auf deine Notizen zu schauen. Im Anschluss ergänzt du deine Notizen mit den fehlenden Inhalten und so fährst du fort, bis du irgendwann aus dem Kopf alle Inhalte frei aufschreiben kannst. Verteile dir diese Wiederholungen am besten auf mehrere Tage, damit deine Konzentration erhalten bleibt.

Zusammenfassung

In diesem Beitrag habe ich dir 5 erfolgversprechende Lernmethoden vorgestellt.

Hier erhältst du nochmal einen Gesamtüberblick..

Nutze diese Lernmethoden in deinem Studium und ich garantiere dir, dass sich deine Klausuren wesentlich einfacher schreiben lassen und deine Noten besser werden.  Suche dir die Lernmethode aus, die für dich am geeignetsten sind, achte dabei unbedingt auf deinen Lerntyp.

Hier kommst du zum Beitrag über das Thema Lerntypen.

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